Bernhardiner

St. Bernhardshund (Bernhardiner)

UrsprungslandSchweiz

FCI-Gruppe 2:Pinscher und Schnauzer u. a. Rassen
Sektion 2.2 Molosser, Typ Berghunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Std. Nummer:61

Widerristhöhe:Mindestmass Rüden: 70 cm, Mindestmass Hündinnen: 65 cm, Höchstmass Rüden: 90 cm. Höchstmass Hündinnen:80 cm.

Vereine Züchter

Bernhardiner

Der Bernhardiner – auch St. Bernhardshund genannt – vereint Stärke und Sanftheit. Sein freundliches Wesen macht ihn zu einem guten Familienhund, der aufgrund seiner Größe jedoch ein spezielles Anforderungsprofil mit sich bringt.

Persönlichkeit

Bernhardiner sind angenehme Familienhunde. Dabei sind sie ausgeglichen und selbstsicher. Aufgrund ihrer angeborenen Anhänglichkeit brauchen sie engen Kontakt zur Familie. Verlässlichkeit und Wachsamkeit zeichnen den sanften Riesen ebenfalls aus. Nachdem der St. Bernhardshund zeitweise unter modebedingten Trends litt, legen die Zuchtvereine heute Wert auf eine funktionale Zucht, die den Phänotyp des Berghundes zum Vorbild hat.

Vorlieben, Erziehung und Pflege

Bernhardiner sind glücklich, wenn sie bei ihrer Familie sind. Im Umgang mit Kindern sind sie robust und geduldig. Das sollte dennoch kein Freischein für einen sorglosen Umgang mit dem Hunderiesen sein. Ein Haus mit Garten ist sicherlich das ideale Umfeld für den großen Hund, der nun einmal einen gewissen Platz in Anspruch nimmt. Junghunde sind recht lebhaft und sollten verantwortungsvoll erzogen werden, damit die unbändige Kraft des ausgewachsenen Bernhardiners auch leicht zu managen ist. Langhaarige Bernhardiner müssen häufiger gebürstet werden als kurzhaarige Rassevertreter. Während des Fellwechsel fallen bei beiden Varietäten große Mengen an losen Haaren an.

Aussehen

Ein Hund, der bis zu 90 Zentimeter Widerristhöhe erreicht, flößt alleine beim Anblick Respekt ein. Zumal der Bernhardiner auch kein schmaler, sondern ein stattlicher, gut bemuskelter Hund ist – eine durch und durch imposante Erscheinung eben. Es gibt zwei Varietäten des St. Bernhardshundes: Kurzhaar (Stockhaar) und Langhaar. Beide Varietäten strahlen Erhabenheit aus und haben einen harmonischen, strammen Körperbau mit beeindruckendem Kopf und einem aufmerksamen Gesichtsausdruck.

Herkunft

Das Hospiz vom Großen St. Bernhard spielt eine zentrale Rolle innerhalb der Rassegeschichte des Bernhardiners. Wenn es um die moderne Bernhardiner-Zucht geht, steht Heinrich Schumacher im Fokus. Er erwarb einen Zuchtrüden mitsamt passender Hündin aus der Nachzucht des Grafen von Rougemont. Auf der Weltausstellung in Paris wurden von ihm gezüchtete Bernhardiner mit Goldmedaillen geehrt. Schumachers Hunde sollen denen des Hospizes sehr geähnelt haben. Immerhin unterhielt er auch einen regen Kontakt zu den Mönchen und bezog weitere Zuchttiere von ihnen. Umgekehrt setzte das Hospiz von da an auch Schumacher-Hunde für die Zucht ein. Diese Hunde waren stockhaarig, weil Schumacher diesen ursprünglichen Typ bevorzugte. Als Zucht-Neueinsteiger begannen, einen vom alten Hospiztyp abweichenden Bernhardiner zu züchten, gab er seine Zucht auf. Nun ebnete sich ein langhaariger Hund mit schwerem, kantigem Kopf den Weg. Erst 1887 näherten sich die beiden unterschiedlichen Auffassungen vom idealen Bernhardiner einander an. Der offizielle Standard entstand und der Bernhardiner wurde als Schweizer Rasse anerkannt.

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