Bouvier des Ardennes

Ardennen-Treibhund

UrsprungslandBelgien

FCI-Gruppe 1:Hüte- und Treibhunde
Sektion 2 Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde). Mit Arbeitsprüfung.

Std. Nummer:171

Gewicht:Rüden: 28-35 kg, Hündinnen: 22-28 kg

Widerristhöhe:Rüden: 56-62 cm, Hündinnen: 52- 56 cm

Vereine Züchter

Bouvier des Ardennes

Der Bouvier des Ardennes ist ein Arbeitshund, der selbständiges Arbeiten schätzt, aber zugleich auch umgänglich und kooperativ gegenüber seinem Menschen ist. Robust und unkompliziert stellt der Belgier wenig Ansprüche, braucht aber unbedingt eine Aufgabe, die über das reine Bewachen von Haus und Grund hinaus geht.

Persönlichkeit

Ausdauer und Energie sind typische Eigenschaften des Bouvier des Ardennes. Hinzu kommen Verspieltheit, Flinkheit und eine ausgeprägte Neugierde. Das Misstrauen gegenüber Fremden ist angeboren. Wachsamkeit und Mut gehen mit einem ausgeprägten Territorialverhalten einher.

Vorlieben, Erziehung und Pflege

Der Bouvier des Ardennes braucht eine Aufgabe. Als Arbeitshund liebt er selbstständiges Arbeiten, ist dabei aber dennoch leichtführig und für Rassekenner relativ einfach auszubilden. Agility, die Fährtenarbeit und sogar Obedience sind als Alternativbeschäftigungen für den ungewöhnlichen Treibhund denkbar. Wobei Obedience angesichts der Eigensinnigkeit des Bouvier des Ardennes viel Geduld erfordert. Das raue Deckhaar ist schmutzabweisend und pflegeleicht.

Aussehen

Eine mittlere Körpergröße, Rauhaarigkeit und Kraft kennzeichnen den Bouvier des Ardennes. Das rassetypische Haarkleid setzt sich oft aus grauen, schwarzen und falbfarbenen Haaren zusammen. Die ausdrucksvollen Augen scheinen regelrecht zu leuchten und die auffälligen Stehohren unterstreichen den aufmerksamen Ausdruck des Belgiers zusätzlich. Wobei der Schnurr- und Kinnbart einen leicht mürrischen Eindruck vermitteln. Das doppelte Haarkleid mit dichter Unterwolle ist wetterfest. Der Bouvier des Ardennes wird mit einer natürlich kurzen Rute geboren. Sein Gangwerk ist elegant und federnd.

Herkunft

Die belgischen und französischen Ardennen sind die Heimat des Bouvier des Ardennes. Dort hütete der Arbeitshund traditionell Großvieh und wachte zuverlässig über Haus und Hof. Seine Robustheit und Arbeitstauglichkeit sind nicht zuletzt der Prägung durch das raue Klima, das schroffe Gelände und die Armut in seiner Heimat entstanden. Neben Milchkühen und Schafen trieben die Bouviers des Ardennes später auch Pferde und Schweine. Im 19. Jahrhundert kam die Treibjagd auf Hirsche und Wildschweine hinzu. 1913 kam es zur Gründung einer für die belgischen Treibhunde zuständigen Gesellschaft und zum Entwurf eines ersten Standards. 1923 erkannte die Société Royale Saint-Hubert den Standard an, der 1963 dann auch von Seiten der Fédération Cynologique Internationale (FCI) veröffentlicht wurde. Nachdem der Bouvier des Ardennes aufgrund des Rückgangs von Milchviehbetrieben und Schäfereien fast ausgestorben wäre, ergriffen einige Liebhaber der Rasse 1985 die Initiative und begannen, die wenigen verbliebenen Ardennentreibunde als Grundlage für einen Neubeginn der Zucht zu nutzen. Seit 1990 wird die Rasse nun wieder gezüchtet und ist seit 1996 auch erneut von der FCI anerkannt. Aus den Ardennen gelangte der erste Bouvier des Ardennes nach Niedersachsen. Später wurden weitere aus Frankreich und Belgien importiert. Dennoch gehört der urige Arbeitshund nach wie vor zu den seltenen Hunderassen.

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