Komondor

UrsprungslandUngarn

FCI-Gruppe 1:Hüte- und Treibhunde
Sektion 1 Schäferhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Std. Nummer:53

Gewicht:Rüden: 50-60 kg, Hündinnen: 40-50 kg

Widerristhöhe:Rüden: mind. 70 cm, Hündinnen: mind. 65 cm

Vereine Züchter

Komondor

Mit rund 80 Zentimetern Schulterhöhe und circa 60 Kilogramm Gewicht ist der Komondor keinesfalls zu übersehen. Auch sein zottiges Haarkleid macht den ungarischen Hirtenhund unverwechselbar. Einst für den Schutz großer Herden gezüchtet, wacht der unbestechliche Vierbeiner heute über Haus und Familie.

Persönlichkeit

Unbestechlichkeit, Selbständigkeit und Souveränität zeichnen den Komondor aus. Auch sein Mut, seine Ruhe und seine Klugheit sind rassetypisch und machen den ungarischen Hirtenhund zu einem aufmerksamen Wächter über Haus, Hof und Herde.

Vorlieben, Erziehung und Pflege

Das Bewachen liegt dem Komondor im Blut. Ein eingezäuntes eigenes Revier ist gut für den territorialen Hund, der seiner Familie treu ergeben ist und nachts weitaus mehr Aktivität an den Tag legt als tagsüber. Bei Fremden entscheidet er mit anfänglicher Zurückhaltung selbst, wen er akzeptiert und wen nicht. Diese und weitere Eigenschaften des eigenständigen Ungarn setzen bei seinem Halter viel Geduld und Verständnis für die speziellen Wesenszüge dieser Rasse voraus. Der Komondor ist kein Anfängerhund. Eine möglichst frühe Sozialisierung und eine ruhige, konsequente Erziehung sind auf jeden Fall empfehlenswert. Artgenossen gegenüber verhalten sich Komondore in der Regel erhaben-souverän. Sie mögen gemeinsame Spaziergänge, verfügen aber nicht über das ausgeprägte Bewegungsbedürfnis anderer ungarischer Rassen wie beispielsweise der Kuvasz. Das Haar des Kommondors erreicht eine Länge von circa neun Zentimetern, das sich beim Fellwechsel von selbst mit den ausfallenden Haaren zu Schnüren und Zotten verbindet. Das Zotthaarkleid sorgt beim Komondor bei jedem Wetter für eine ideale Temperierung.

Aussehen

Bei einem Komondor erkennt man keine Mimik, weil sein Kopf und Gesicht vollständig unter Zotten verborgen sind. Das mitunter bodenlange Zotthaar verdeckt starke Gliedmaßen und ein harmonisches, stark bemuskeltes Gebäude. Für Außenstehende ist es schwer, die Stimmungslage eines Komondors einzuschätzen. Seine Halter verstehen sich jedoch sehr wohl darauf, die erkennbare Körpersprache ihres Hundes richtig zu deuten. Als Spätentwickler gelten Komondore erst ab einem Alter von drei Jahren als reif. Rüden erreichen in der Regel eine Schulterhöhe von circa 80 Zentimetern, das vorgegebene Mindestmaß von 70 Zentimetern ist eher selten. Das Haarkleid ist weiß und nimmt mit zunehmendem Alter einen elfenbeinfarbenen Ton an.

Herkunft

Vermutlich ist die Rasse Komondor bereits über 2000 Jahre alt. Archäologische Funde wie Tontafeln, die man in der biblischen Hauptstadt der Sumerer Ur, fand, zeigen zotthaarige Hunde, die in der Keilschrift als KU-MUND-UR bezeichnet wurden. Im 9. Jahrhundert soll der Komondor vom Karpatenbecken nach Ungarn gelangt sein. Die erste Bezeichnung als Ungarischer Hirtenhund geht auf das Jahr 1544 zurück. Der „König der Hirtenhunde“ stand traditionell im Dienst ungarischer, türkischer und asiatischer Hirten und Viehzüchter. Als die Anzahl nomadisierender Hirten abnahm, gelangte der Komondor in die Dörfer und Städte. Er erlangte auch an europäischen Füstenhäusern Beliebtheit. Kaiser Wilhelm II. hielt zwei Komondore und auch im Hause der Thurn und Taxis gehörte die Rasse lange zum Familienleben.

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