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Polski Owczarek Nizinny
Als Hüte- und Wachhund macht sich der Polski Owczarek Nizinny ebenso gut wie als Begleithund im städtischen Umfeld. Seine Anpassungsfähigkeit ermöglicht viele Einsatzbereiche. Als Familienhund macht sich der PON ebenfalls bestens. Fremde sind nicht unbedingt seine Leidenschaft.
Persönlichkeit
PONs sind durchaus lebhaft, wobei sie kein überschäumendes, sondern eher ein gemäßigtes Temperament an den Tag legen. Trotz ihres sehr freundlichen Wesens erweisen sich die polnischen Vierbeiner durchaus als aufmerksame Wachhunde. Der Polski Owczarek Nizinny ist klug und bringt ein hohes Auffassungsvermögen mit.
Vorlieben, Erziehung und Pflege
So eng sich der PON an sein Familienrudel bindet, so zurückhaltend ist er gegenüber Fremden. Zuhause wacht er aufmerksam. Bei Spaziergängen und auf Ausflügen erweist sich der polnische Hütehund als angenehmer Begleiter. Sein Bewegungsanspruch ist als traditioneller Arbeitshund recht hoch. Eine frühe Sozialisierung ist ebenso sinnvoll wie das Aufstellen klarer Regeln, die mit Konsequenz durchgesetzt werden sollten. Dabei keinen übertriebenen Druck aufbauen. Der Polski Owczarek Nizinny ist klug, aufnahmebereit und lernt schnell. PONs sehen nur dann gepflegt aus, wenn ihr Halter auch regelmäßig zum Kamm greift. Das wetterfeste Haarkleid bringt aber keinen besonders hohen Pflegeaufwand mit sich.
Aussehen
Der PON ist ein mittelgroßer Hund von gedrungener Statur. Sein kräftiger, muskulöser Körper hüllt sich in langes, dichtes Fell. Der Kopf wirkt durch das buschige Haar auf der Stirn, an den Wangen und am Kinn größer als er tatsächlich ist. Die Rute ist von Geburt an kurz oder sogar eine Stummelrute. Es gibt aber auch lange, reichlich behaarte Ruten, die in der Ruhe herabhängen und bei Erregung über dem Rücken getragen werden. Die dritte Variante ist eine mittellange Rute, die der PON in ganz unterschiedlichen Positionen trägt. Das Gangwerk des flotten Polen ist leichtfüßig und raumgreifend. Schritt oder ein gleichmäßiger Trab sind die Lieblings-Gangarten der Rasse, bei der alle Farben und Flecken erlaubt sind.
Herkunft
Hütehunde, die dem PON ähneln, gab es schon im 9. Jahrhundert. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten die Vorfahren des heutigen PONs bei Bauern und Schäfern, die die flinken Hunde zum Hüten der Schaf- und Schweineherden einsetzten. Auch Gänse gehörten zu den Schützlingen des eifrigen Hüte- und Wachhundes. Nach dem ersten Weltkrieg begann in Polen die gezielte Zucht der Rasse, die man bis dahin überwiegend im Rahmen von Nutzvieh-Ausstellungen einem breiteren Publikum präsentiert hatte. Der zweite Weltkrieg brachte die züchterischen Bemühungen zum Erliegen und vernichtete die bis dahin erarbeite Zuchtbasis. Es erfolgte ein langer, mühseliger Neuaufbau mit ehemaligen PON-Zuchthunden, Hütespitzen, Schafpudeln und pommerschen Hütehunden. Mit der Zeit gelang es, erneut eine ausgewogene Rasse zu formen. 1963 erfolgte die offizielle Anerkennung der Rasse Polski Owczarek Nizinny durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI).
Aktuelle Würfe
Hier werden Würfe der aktuellen Rasse sowie der dazugehörigen FCI Gruppe angezeigt.