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Puli
FCI-Gruppe 1:Hüte- und Treibhunde
Gruppe 1 Hüte- und Treibhunde
(ausgenommen Schweizer
Sennenhunde).
Sektion 1 Schäferhunde.
Ohne Arbeitsprüfung.
Std. Nummer:55
Gewicht:Für Rüden: 13 bis 15 kg.Für Hündinnen: 10 bis 13 kg.
Widerristhöhe:Für Rüden: 39 bis 45 cm,Idealgröße: 41 bis 43 cm.Für Hündinnen: 36 bis 42 cm, Idealgröße: 38 bis 40 cm.
Puli
Puli sind mit Tibet Terriern und Pumi verwandt. Allerdings beschränkt sich diese Verwandtschaft auf genetische Aspekte. Optisch besticht der Puli mit seiner eigenen, sehr individuellen Optik und einem Wesen, das an Lebensfreude und Unternehmungslust kaum zu übertreffen ist.
Persönlichkeit
Leistungsvermögen, Arbeitsfreude, Ausdauer und Lebhaftigkeit machen die Persönlichkeit des Puli aus, dessen Plural auf Ungarisch übrigens „Pulik“ lautet. Hinzu gesellt sich eine hohe Wachsamkeit und ein anhängliches Wesen, das den zottigen Ungarn auch zu einem guten Familienhund macht.
Vorlieben, Erziehung und Pflege
Der Puli ist ein leidenschaftlicher Treibhund. Auch wenn er als reiner Familienhund lebt, bricht dieses Erbe sofort aus ihm heraus, sobald er auf eine Schafherde trifft. Wobei er traditionell auch an Pferde-, Rinder- und Schweineherden Einsatz fand und selbst Stiere nicht scheut. Puli bewachen gerne Haus und Grundstück. Ihre Familie halten sie am liebsten zusammen. Puli sind inzwischen auch im Hundesport zu sehen und schlagen sich dort bestens. Bei der Erziehung des klugen und bisweilen eigensinnigen Ungarn ist Geschick gefragt. Fühlt er sich unangemessen behandelt, dann zieht sich ein Puli schonmal einen halben Tag lang zurück und ignoriert seinen Halter missbilligend. Wie pflegeintensiv ein Puli ist, hängt von der Haar- oder auch Zottenform ab. Die Schnüren-Behaarung bedarf so gut wie keiner Pflege, eine breit-bandförmige Form bedarf der Kontrolle der Verfilzung der Locken, um zu viele davon zu verhindern. Dazu reißt man jeweils zwei Bandenden bis zur Haut hin auf bis Schnüre in der Dicke eines Bleistifts entstehen. Die Ohren bedürfen regelmäßiger Kontrolle.
Aussehen
Puli sind mittelgroße Hunde mit einem quadratischen Körperbau und einer feinen Knochenstruktur. Eine gute Bemuskelung ist rassetypisch wie auch der etwas hagere Körper. Der ganze Körper wird von einem zu Zotten und Schnüren neigenden, ausgeprägten Haarkleid bedeckt. Die üppige Kopfbehaarung sorgt für ein rundes Erscheinungsbild des Kopfes. Die üppig behaarte Rute wird über die Kruppe eingerollt getragen, was den Eindruck einer nach hinten leicht ansteigenden Körperform verursacht.
Herkunft
Puli sind eine sehr alte Hunderasse, deren Vorfahren schätzungsweise im 9. Jahrhundert ins heutige Ungarn gelangten als die Magyaren das Karpatenbecken besiedelten. Die ersten Erwähnungen des Puli in der ungarischen Literatur gehen auf das 18. Jahrhundert zurück. Die Erstellung des ersten Rassestandards erfolgte 1915. 1935 erfolgte dann die offizielle Anerkennung durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI). In Deutschland begann die gezielte Zucht der traditionsreichen ungarischen Rasse bereits etwa davor: im Jahr 1922 als die Gründung des Komondor-Klubs erfolgte. 1926 fiel schließlich der erste offizielle Puliwurf auf deutschem Boden.
Aktuelle Würfe
Hier werden Würfe der aktuellen Rasse sowie der dazugehörigen FCI Gruppe angezeigt.